Unsere 1. (Un-)Konferenz: Die Angst vor der Freiheit – Neue Konzepte für neue Arbeit

Neue Konzepte für neue Arbeit - (Un-)Konferenz in Berlin

Schon länger nichts mehr passiert hier im Blog, leider. Aber es gab gute Gründe dafür: Gemeinsam mit tollen Kolleginnen und Kollegen aus dem New Work Dunstkreis haben wir in den letzten Wochen und Monaten produktiv im Untergrund gearbeitet. Das erste sichtbare Ergebnis ist unsere 1. (Un-)Konferenz am 15. Juni 2018 in Berlin: Neue Konzepte für Neue Arbeit.

Es ist nicht so, dass wir das Rad neu erfinden wollen, aber wir haben auch keine Lust, alte Konzepte „nur“ besser zu machen, anzupassen oder neudeutsch: innovativer zu gestalten. Nee, sorry, das ist nicht unser Ding. Michael Braungarth, C2C-Vordenker und -Praktiker, fragt oft in seinen Vorträgen „Warum sollen wir denn Schlechtes besser machen?“. Genau diese Frage stelle ich, stellen wir uns auch und aus diesem Grund ist die Konferenz auch sektorenübergreifend, d.h. transsektoral.

Transsektorale (Un-)Konferenz? Was’n das schon wieder?

Mit transsektoral meinen wir, dass wir Neue Arbeit über den Bereich Wirtschaft hinausführen und weitere Bereiche einbinden und zwar die Bereiche Politik und Kunst. Warum? Ganz einfach: Unsere Lebens- und Arbeitsbereiche greifen so stark ineinander, dass unser privates Handeln sowohl unser berufliches Leben als auch das Berufsleben von anderen beeinflusst. Wir sind so stark verbunden, dass alles, was wir tun oder nicht tun, Auswirkungen und Wechselwirkungen in private wie öffentliche Bereiche hat. Oder um mit Hannah Arendt zu sprechen: „Das Private ist politisch.“ Die Keynote zum Thema Politik belegt Jason Brennan, der im letzten Jahr mit „Gegen Demokratie“ die Spiegelbestseller-Liste anführte.

Aber warum Kunst?

„Politik, o.k., hab ich verstanden, aber wozu Kunst?“, höre ich die geneigte Leser*in fragen. Nun, Kunst ist unser Werkzeug, unser Ausdrucksmittel. Kunst ist die Freiheit des Individuums, sich auch ohne Worte mitzuteilen. Kunst ist Bindeglied, wo es noch keine Worte für etwas gibt. Solange es jedoch keine Worte für etwas gibt, ist es nicht sichtbar für Andere. Hört sich vielleicht abgehoben an, ist es aber nicht und das zeigen wir Ihnen auch bei unserer (Un-)Konferenz. Es geht schlichtweg um die grundlegende Fähigkeit, die alle Menschen von Geburt an haben. Als Keynote zum Thema Kunst spricht bei uns Johannes Stüttgen, Künstler, Meisterschüler von Joseph Beuys und Mitgründer des „Omnibus für direkte Demokratie“.

CRCLR House Berlin

Mit guter Überlegung haben wir das CRCLR House in Berlin-Neukölln als Location für unsere (Un-)Konferenz gewählt. Es ist nicht nur inhaltlich eine zentrale Stelle fürs Experimentieren mit allen Aspekten der Kreislaufwirtschaft sondern auch als Ort ein wunderbar unfertiger Raum, der Luft zum Denken läßt.

Das sollte an dieser Stelle reichen, Andreas Zeuch hat im Blog der Unternehmensdemokraten weitere Infos zur Konferenz parat. Viel Spaß dort beim Weiterlesen!

Wir freuen uns auf Euch im Juni!   https://priomy.events/

 

Herzliche Grüße
Daniela

 

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