Transformation und Wandel: Permakultur, Postwachstum, Repair-Cafés und all die anderen

Auf der Brachfläche neben Ihrem Unternehmen hat seit dem Sommer eine Urban Gardening Initiative ein wunderschönes wildes grünes Paradies gezaubert. Einige Ihrer Mitarbeitenden gärtnern dort nach Feierabend. Vor zwei Monaten hat ein Vertriebler gekündigt, weil er sich in einem Permakultur-Projekt engagieren wollte.

Ihr IT-Entwickler philosophiert in der Teeküche über „geplante Obsoleszenz“ und bringt in seiner Freizeit in einem Repair-Café kaputte Drucker wieder zum Laufen. Ihre Sekretärin trägt seit neuestem nur noch Selbstgenähtes und aus der Buchhaltung pilgern zwei Kolleginnen regelmäßig zu Vorträgen zur „Postwachstumsökonomie“. Ein weiterer Kollege schwärmt von „Transition Towns“ und hilft Nachbarn beim „containern“.

Was ist da los bei Ihnen? Herzlichen Glückwunsch! Sie sind mitten drin im gesellschaftlichen Wandel mit seinen vielfältigen Ideen und Ansätzen. Ein weiterer Glückwunsch gebührt Ihrer Belegschaft, denn sie leben bereits den Wandel, während Sie noch überlegen, welcher Punkt auf Ihrer CSR-To-Do-Liste als nächstes abgearbeitet werden muss.

Was alle diese alternativen Ansätze eint: sie verzichten auf ungesundes Wachstum und machen die Teilnehmenden unabhängiger von Geld – sie teilen, recyceln, upcyceln, verzichten und schaffen Kreisläufe, in denen die Ware „Geld“ unwichtiger wird.

Wenn Geld in diesem Spiel unwichtiger wird, was können Sie als Unternehmer dann noch bieten? Diese Frage sollten Sie sich als verantwortungsvoller CSRler unbedingt stellen und mögliche Lösungen denken.

Eine mögliche Lösung kennen Sie schon – nämlich Ihre CSR-Strategie in Bezug auf verantwortungsvolle und wertschätzende Personalführung und -entwicklung.

CSR-Avantgardisten adaptieren die je passenden Utopie-Ansätze für sich und machen sie zur Unternehmenskultur.

Zum Weiterlesen:
http://www.transition-initiativen.de/
http://www.permakultur-institut.de/800.2/index.html
http://www.postwachstumsoekonomie.org/

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