„There is only one field of transformation and no one is outside.“

(Shelley Sacks)

Künstlerische Basis

Wir entwickeln individuelle und hybride Konzepte für radikale Innovationen, punktuelle Interventionen und langfristig achtsame Veränderungen. Dabei stützen wir uns u.a. auf folgende ImpulsgeberInnen und deren Ideen:

Joseph Beuys, internationaler Künstler, Initiator der sozialen Skulptur und des erweiterten Kunstbegriffs

Prof. Shelley Sacks, Leiterin der „Social Sculpture Research Unit“ an der Oxford Brookes University. Shelley Sacks war Schülerin und langjährige Mitarbeiterin von Joseph Beuys. Die Kultur-Komplizen Daniela und Stefan Röcker wurden von Shelley Sacks zu „facilitators“ ausgebildet.

http://www.social-sculpture.org
http://www.universityofthetrees.org
http://arts.brookes.ac.uk/staff/shelleysacks.html

Personalförderung und Unternehmenskultur

Für den Bereich menschzentrierte Organisationsentwickung und Transformationsarbeit basiert unser Verständnis u.a. auf der Arbeit von:

Prof. Claus Otto Scharmer, Aktionsforscher u. Organisationsentwicklung MIT, Massachusetts Institute of Technology: Konzept des „Presencing“ (from ego-systems to eco-systems, „Theory U“), „Von der Zukunft her führen“

Peter M. Senge, Senior Lecturer in Leadership and Sustainability, MIT Sloan School of Management, „The 5th Discipline“, Learning Organisations

Edgar Schein, Prof. emeritus, MIT Sloan School of Management

Julia Hornung, 5-Säulen-Konzept nachhaltigen Personalmanagements

Disruptive Thinking vs. Design Thinking

Im Bereich des Gestaltens fällt häufig das Thema Design Thinking. Die Idee von Design ist es „in einem geplanten und umfassenden Gestaltungsprozess, Lösungen für bestehende Probleme zu finden“. Dieses Konzept auf Unternehmen übertragen, führt zu einem kundenzentrierten Lösungsansatz für Produkte und Dienstleistungen – im Idealfall. In manchen Gruppen ist es hilfreich zunächst mit Design Thinking zu starten.

Disruptive Thinking oder wie Schumpeter es formulierte „schöpferische Zerstörung“ geht darüber hinaus. Dies beschreibt ein Gestalten in einer freien Umgebung ohne Wertzuschreibung und geplanten Vorgaben – begleitet von Unsicherheit, Fehlerfreundlichkeit und der Lust des Scheiterns.

Wir lösen uns von der Vorstellung, dass etwas ein „Problem“ ist in jeder Hinsicht und stellen die Frage: „Was beobachtest du in diesem Zustand/diesem Phänomen, wenn wir es nicht als Problem fixieren würden?

Kunst ist nicht Design. Kunst ist zunächst einmal nicht ziel- oder zweckgerichtet, sondern fokussiert auf die individuelle Beobachtung – ohne zu werten.

Aus dieser Beobachtung entstehen – im Gegensatz zur reinen Anwendung sogenannter Kreativmethoden – Ideen und Lösungen, die hochwertiger und weniger reproduktiv sein können, als das Ergebnis einer Konzentration auf ein mögliches Ziel.

„Kunst bedeutet Freiheit im Denken und Tun.“

„Mit Kunst kann ich nichts anfangen.“

Vielleicht hast Du diesen Satz auch schon einmal gehört oder selbst gesagt. Warum eigentlich? Kunst ist nicht auf Museen beschränkt. Eltern hängen stolz die selbstgemalten Werke ihrer Kinder an die Wand und zeigen sie im Freundeskreis. Im Kindesalter macht das gestaltende Moment unsere geistige und körperliche Entwicklung sichtbar. Doch in der Schule wird unsere „Kunst“ bewertet und eingestuft – nach Kriterien, die wir nicht aufgestellt haben. Ein Phänomen, das unser Verhältnis zur eigenen schöpferischen Kraft nachhaltig stören kann und zur oben genannten Einschätzung führen kann.

In unserer Arbeit lösen wir dieses fatale Muster auf und lassen Dich frei – Deine ureigene Kreativität führt Dich zu Ideen, Lösungen und Perspektiven, die schon längst in Dir schlummern.