Zukunftsfähigkeit = Kunst

Mit der Einführung der Sozialen Plastik in den Kunstbetrieb nahm Joseph Beuys die Idee von nachhaltiger Entwicklung und CSR (Corporate Social Responsibility) bereits 1967 vorweg.

In den 1970er Jahren setzte sich als Gegenreaktion auf den vorherrschenden Shareholder-Value-Gedanken, der Unternehmen nur anhand des Cashflows betrachtet, die Erkenntnis durch, dass interne wie externe Stakeholder eine unverzichtbare Rolle für die Existenz von Unternehmen spielen. In der Folge entwickelten sich daraus verschiedene CSR-Modelle, die alle auf den drei Dimensionen (Drei-Säulen-Modell) der Nachhaltigkeit* basierten: Ökonomie, Ökologie, Soziales.

Beuys‘ Intention war die Veränderung der Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst. In Unternehmen, in denen lediglich die „Arbeitskraft“ und nicht der „kreative Mensch“ gefragt sei, würde der Mensch seine Kreativität an der „Stempeluhr“ abgeben und sie auf die Freizeit beschränken.

Wir wissen heute um die Wechselwirkungen der drei Bereiche – Ökonomie, Ökologie und Soziales. Daraus hat sich das aktuelle Modell entwickelt – das „integrative Nachhaltigkeitsmodell“ als ganzheitliches Zukunftsmodell, welches ebenfalls auf eine Veränderung der Gesellschaft zielt.

In der kreativen Arbeit mit und an der Sozialen Plastik holen wir Unternehmensmitarbeitende dort ab, wo sie gerade stehen: im individuellen Arbeitsprozess.

 

*Nachhaltigkeit ist heute fast ein verbrauchtes Wort, weil es so inflationär benutzt wird und nicht mehr trennscharf verstanden wird. Wir versuchen daher, dieses Wort sparsam und nur im entsprechenden Kontext einzusetzen.