„There is only one field of transformation and no one is outside.“

(Shelley Sacks)

Unsere neuen Arbeits- und Lebenswelten brauchen vernetzt und ganzheitlich denkende Menschen, die ihre Kreativität zur Steuerung und nachhaltigen Kultivierung ihres beruflichen und privaten Umfeldes nutzen.

Das Wesen der Kunst ist das Experimentieren, das Brechen und Sichtbarmachen von Mustern. Die intensive Basisarbeit der Kunst – Wahrnehmung, Beobachtung, Aufmerksamkeit, Irritation, Reflexion und Dialog – bricht unser Denken und überkommene Vorstellungen auf.

Musterbruch, Reflexion über Vergangenes und anschließender empathischer Dialog sind die Voraussetzung für wirkungsvolle und menschenwürdige Transformationen.

Ist das Denken dann erst einmal geweckt, vernetzt es sich vielfältig mit Ideen, Bildern und Gedanken, die schon längst unbewusst vorhanden sind, aber noch nicht an die Oberfläche kommen konnten. Unsere tradierte Vorstellung von Kunst im Museum lenkt uns von dem ab, was die Kunst eigentlich bewirken kann: kraftvolle Bewegungen und Transformationen in jede Richtung ohne Beschränkungen.

Aus diesem Grund ist die Kunst für uns der Motor, der für Veränderungen von innen heraus sorgen kann und eine nachhaltige soziale Wirkung entfaltet. Kreative Gestaltung ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit – und eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten, die uns von Geburt an zur Verfügung steht.

„Kunst bedeutet Freiheit im Denken und Tun.“

Kunst ist zunächst einmal nicht ziel- oder zweckgerichtet, sondern fokussiert auf die individuelle detaillierte Beobachtung eines Zustands oder Phänomens – ohne zu werten.

Aus dieser Beobachtung entstehen – im Gegensatz zur reinen Anwendung sogenannter Kreativmethoden – Ideen und Lösungen, die hochwertiger und weniger reproduktiv sein können, als das Ergebnis einer Konzentration auf ein mögliches Ziel.